Verteilerknoten
Die Arbeiten im Regelraum mussten bei laufendem Betrieb erledigt werden.
Verteilerknoten Krangerüst
Mai 2016

Rundum erneuert nach 35 Jahren

Die Elektro-Anlage eines Erdgas-Verteilerknotens in Wiener Neustadt ist nun wieder am neuesten Stand der Technik
In die Jahre gekommen ist die Elektroanlage eines Erdgas-Verteilerknotens in Wr. Neustadt. Das Team der EMSR (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik) befasste sich mit der Erneuerung der Armaturenantriebe, Heizlüfter, Zählereinrichtungen sowie mit deren elektrischer Versorgung.

Zwölf Schaltschränke wurden geplant, gefertigt und montiert sowie nach Prüfung des TÜVs angeschlossen. Die Verkabelung wurde von Grund auf neu gemacht. Auch der Schaltschrank mit der Steuerung des Dieselnotstrom-aggregats wurde getauscht.
Die verbauten Bestandteile entsprachen bei weitem nicht mehr dem Stand der Technik. Bemerkenswert: Sämtliche Arbeiten im Regelraum fanden bei laufendem Betrieb statt. Zudem wurde ein straffer Zeitplan vorgegeben. Dazu braucht es wirklich erfahrende Mitarbeiter, bei denen jeder Handgriff sitzt. Für die explosionsgeschützte Beleuchtung in sechs Meter Höhe wurde ein Gerüst auf zwei fahrbaren Kränen montiert, da kein „normales“ Gerüst verwendet werden konnte. Diese innovative Idee wurde kundenseitig gelobt und trug auch maßgeblich zur Sicherheit der Mitarbeiter bei.

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Neuigkeiten
Kraftakt in Schwechat
Kraftakt in Schwechat
Zwei große Stillstände bei Borealis und OMV forderten alle Beteiligten. Zu Spitzenzeiten waren über 500 Mitarbeiter im Einsatz.
Qualitätsarbeit unter Zeitdruck, Disposition und Koordination der Vielzahl an Mitarbeitern, Sicherheitsperformance – es gibt viele Aspekte, die einen großen „Turnaround“ zur Herausforderung machen. Jahrzehntelange Erfahrung und unermüdlicher Einsatz sorgen aber dafür, dass Kremsmüller immer wieder gerne für solche Aufgaben eingesetzt wird.

Instandhaltungstätigkeiten machten den Großteil der Arbeiten beim Shut-down im Borealis-Werk aus. Es wurden rund 1000 neue Rohrleitungseinbindungen geschweißt, 1200 Stück Armaturen getauscht oder erneuert und rund 8000 Flanschverbindungen bearbeitet. Noch umfangreicher gestaltete sich der Stopp bei OMV. Im Herzstück der Raffinerie, der FCC-Anlage (Anm.: FCC = Fluid Catalytic Cracking; Bei diesem Prozess wird Erdöl in wichtige Vorprodukte für die Kraftstofferzeugung umgewandelt), wurde eine neue Rauchgasleitung installiert. Rohrleitungs- und Stahlbau im Rahmen des Austauschs zweier Wärmetauscher war in der komplexen Ethylen-Anlage der Aufgabenbereich. Die Abteilung Armaturenservice durchliefen über 1700 Teile: 1614 Sicherheitsventile, 61 Absperrklappen, 20 Schieber und 26 Wechselventile unterschiedlicher Nennweiten wurden serviciert.

Ein Aspekt, der Kremsmüller besonders am Herzen liegt, ist die Sicherheit. Nicht nur aufgabenbezogen, auch sicherheitstechnisch konnten die Aufträge ohne Zwischenfälle abgewickelt werden.

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Oktober 2017
Schwertransport mal drei
Schwertransport mal drei
Drei 85 Tonnen schwere und 30 Meter lange Wärmespeicher wurden rund 600 Kilometer von Steinhaus nach Kaiserslautern transportiert
Die Stadtwerke Kaiserslautern errichteten eine neue Wärmespeicheranlage. Dafür wurden in Steinhaus drei Druckspeicher mit je 30 Meter Länge, 4 Meter Durchmesser und 340m3 Volumen gefertigt.

Die 85 Tonnen schweren Wärmespeicher machten sich einzeln auf den 600 Kilometer langen Weg nach Kaiserslautern – eine logistische Herausforderung, die bereits vor den Toren der Kremsmüller-Fertigung begann. Damit das Spezialfahrzeug mit Hubhebelkesselbrücke überhaupt das Werksgelände verlassen konnte, mussten Buchshecken versetzt und Grünflächen neben der Straße mit zentimeterdicken Eisenplatten ausgelegt werden. Quer über die Straße und den Mitarbeiterparkplatz schob das Fahrzeug dann aus der Halle und machte sich auf nach Kaiserslautern. Vor der Einfahrt zu den Stadtwerken wurden die Apparate aufgrund der enormen Dimensionen umgeladen – auf selbst fahrende SPMTs (Anm. Self-Propelled Modular Transporter).

Das Einheben und die Montage auf von Kremsmüller vorab gelieferte Ankerkörbe funktionierte reibungslos. Bis zum Beginn der Heizperiode 2017/2018 soll die Wärmespeicheranlage in das Fernwärmenetz integriert werden. So soll die Produktion von Strom und Fernwärme entkoppelt und flexibler auf die Marktanforderungen reagiert werden können. Des weiteren dient die neue Anlage der zusätzlichen Besicherung der Fernwärme.

Hier geht's zum Projektvideo der SWK!
Juli 2017
VIDEO: Eventantennenbau in Spielberg
VIDEO: Eventantennenbau in Spielberg
Die Sparte Telekommunikationstechnik von Kremsmüller sorgte beim Großen Preis von Österreich in Spielberg für optimale Netzleistung
Bei den Vorbereitungen für den Großen Preis von Österreich der Formel 1 und den Moto GP in Spielberg wirkte auch Kremsmueller mit - und sorgte so für High-Speed-Datenübertragung an den Renntagen. In 1400 Arbeitsstunden wurde das Mobilfunknetz am Red-Bull-Ring verstärkt, erweitert und aufgerüstet. Montage und Inbetriebnahme verliefen reibungslos. Die Sparte Telekommunikationstechnik ist mit ihren mobilen Event-Teams voll ausgelastet. Donauinselfest, Nova Rock, Erzbergrodeo oder Electric Love Festival sind nur ein paar der Veranstaltungen, wo WhatsApp und Co die Leistungsgrenzen der Mobilfunkprovider ausreizen.

Der Kremsmüller-Eventantennenbau verspricht höchste Performance für Smartphones. So können etwa Videos ohne Überlastung blitzschnell geteilt oder versendet werden. Eine Auswertung vom Vienna City Marathon im April zum Beispiel ergab eine Erfolgsrate von 99,94 Prozent bei 175.000 Einwahlversuchen in einer Stunde!
Juli 2017
Kletterübung am Abspannmasten
Kletterübung am Abspannmasten
Eine 30 Jahre alte Stromleitung wurde in 18 Meter Höhe ausgetauscht. Keine alltägliche Aufgabe für die Elektrotechnik-Sparte
Für die Monteure der Telekommunikations-Sparte von Kremsmüller geht es immer wieder hoch hinaus. Für die Mitarbeiter aus dem E-MSR Bereich steht dies aber nicht an der Tagesordnung. Weil in Donawitz eine rund 30 Jahre alte Stromleitung vom Abspannmast zum Umspannwerk durch eine neue ersetzt wurde, mussten Kabelendverschlüsse in 18 Meter Höhe montiert werden. Der Masten befindet sich in unwegsamem Gelände im Wald. Daher konnten die Arbeiten auch nicht mithilfe eines Gerüsts oder einer Hebebühne durchgeführt werden. Unterstützung kam von professionellen Industriekletterern, die die Sicherung übernahmen.

„Für diese Arbeit braucht man vorrangig die entsprechende elektrotechnische Kompetenz. In diesem Fall auch ausreichend Schwindelfreiheit um die Aufgabe ruhig und gelassen durchführen zu können. Eine besondere Herausforderung, die bei allen einen starken Eindruck hinterlassen hat“, so der Projektleiter.

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Mai 2017
Hoch, höher, Funkmasten
Hoch, höher, Funkmasten
Rund 140 Funkstandorte im Salzburger Land wurden von den Telekommunikations-Experten im Namen der Regierung installiert
Dieses Großprojekt dient tatsächlich der nationalen Sicherheit. Im Falle eines „Blackouts“ können Behörden und Blaulichtorganisationen auf dieses BOS-Funksystem zugreifen. Der Auftrag läuft bereits seit Anfang 2016 und sollte Ende 2018 abgeschlossen werden.

Auch in Sachen Wartung und Service vertraut man auf die Experten von Kremsmüller. Bis Ende 2020 läuft der Wartungsvertrag, der die zuverlässige Einsatzbereitschaft des Systems gewährleisten soll. Rund die Hälfte der neuen Funkstandorte sind völlige Neubauten in unwegsamen Gebirgsregionen und bringen teils schwierige Bedingungen mit sich. Bei rund 45 aller Installationen waren Hubschraubermontagen notwendig. Sogar die Bagger mussten in einigen Fällen mit dem Helikopter an Ort und Stelle gebracht werden um die Standorte zu errichten.

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Februar 2017
Montage über Stock und Stein
Montage über Stock und Stein
In unwegsamem Gelände wurde eine 2,5 Kilometer lange Trasse gebaut. Die Rohre mussten bei teils über 50 Prozent Steigung verlegt werden
Ein im wahrsten Sinne des Wortes "steiles Projekt" wurde in Brixen, Südtirol abgewickelt. Für die Errichtung einer Fernwärme-Pumpstation musste eine rund fünf Kilometer lange DN 150-Leitung verlegt werden – unter herausforderndsten Bedingungen.

Bei teilweise über 50 Prozent Steigung wurde die 2,5 Kilometer lange Fernwärme-Trasse aus dem Felsen gestemmt. Die Materialien und Geräte konnten nur mit Hilfe einer eigens für dieses Montageprojekt aufgestellten Seilbahn transportiert werden. An manche Stellen gelangte nur ein Hubschrauber, der Rohre und Gerätschaften spektakulär an Ort und Stelle brachte.

Aufgrund der beträchtlichen Gefahrensituation wurden alle am Bau beteiligten Arbeiter speziell unterwiesen. Ein externer Spezialist für Höhenarbeiten präsentierte ein an die Gegebenheiten angepasstes Sicherheitskonzept. So konnten sich alle Monteure bestens gegen Absturz und Steinschlag sichern. Ohne Vorfälle und termingerecht wurde das Projekt schließlich fertiggestellt.

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November 2016
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
In Niederösterreich wurde eine Anlage für TEG-Trocknung errichtet. Dabei griffen verschiedene Kremsmüller-Gewerke ineinander
Für die OMV-Kompressorstation in Auersthal errichtete Kremsmüller eine TEG-Regeneration-Reboilereinheit (Anm. TEG=Triethylenglykol). Dabei wird in einem Absorptionsverfahren Erdgas in intensiven Kontakt mit TEG gebracht. So können Wasserdampf und höhere Kohlenwasserstoffe aus dem Erdgas getrennt werden.

Hohe Aufmerksamtkeit wurde bei diesem Projekt darauf gelegt, möglichst viele Fachbereiche ineinander greifen zu lassen. Für Auftragsabwicklung, Engineering, Projektleitung, technische Dokumentation, EMSR und Werkstoffprüfung war die Schwechater Niederlassung von Kremsmüller verantwortlich. In den Steinhauser Werkshallen wurden Vorratstank, Wärmetauscher und Destillationskolonne gefertigt. Der Stützpunkt Gänserndorf wurde mit den Rohrleitungen und der Montage sämtlicher Anlagenteile beauftragt. Die mechanische Werkstätte in Krieglach steuerte Drehteile und drucktragende Anbauteile bei.

So konnte das gesamte Projekt aus einer Hand abgewickelt werden. Unnötige Schnittstellen wurden ausgehebelt, alle Gewerke waren optimal aufeinander abgestimmt und trugen zu einer raschen und erfolgreichen Umsetzung bei.

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November 2016
Elektrotechnik für Feinschmecker
Elektrotechnik für Feinschmecker
EMSR wickelte Auftrag für die Erweiterung eines Biobauernhofs ab. Unsere Lehrlinge bauten die Verteiler für die neue Käserei
Eine ganz andere Sparte als üblich deckte ein EMSR-Projekt in Lichtenegg in der Buckligen Welt ab. Ein dort ansässiger Ziegenhof erweiterte seinen Betrieb um eine Bio-Käserei und suchte noch nach einem Verteilerbauer. Empfohlen wurde Kremsmüller, als verlässlicher und guter Partner für den Schaltschrankbau.

Die Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Für alle Anforderungen lieferte Kremsmüller passende und normgerechte Lösungen. Die Fertigung erfolgte schließlich durch acht Lehrlinge in den EMSR-Werkstätten. Gebaut wurden ein Energieverteiler und drei Mess-, Steuer- und Regelverteiler für die Automatisierung. Denn für unterschiedliche Milchprodukte wie Käse oder Joghurt sind zahlreiche Messungen notwendig. Neben der Planung des Projekts und der Fertigung der Verteilerschränke war Kremsmüller auch für die Überprüfung der Gesamtanlage verantwortlich. Durch eine erstinstanzliche Prüfung konnte ein Teil schon vor kompletter Fertigstellung in Betrieb gehen. Die Endabnahme, wobei alle Installationen auf normgerechte und einwandfreie Ausführung begutachtet wurden, verlief problemlos.

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Oktober 2016
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Nach nur 80 Tagen ging die Anlage wieder in Betrieb. Einen großen Anteil an der raschen Reparatur hatten die Sparten Rohrleitungsbau und EMSR
Schnelles Handeln war gefragt, nachdem in der Papierfabrik Laakirchen Feuer ausgebrochen ist – genauer gesagt an einer der Papiermaschinen der Pressenpartie. 14 Feuerwehren mit insgesamt 250 Einsatzkräften bekämpften die Flammen, dennoch waren die Schäden gravierend. Es wurde mit einem Totalausfall von einem halben Jahr gerechnet.

Die Größenordnung der Gesamtreparatur: 70.000m² Hallenwände, Konstruktion sowie alle Maschinenteile und Walzen mussten gereinigt werden, 100km Kabel samt Trassen und 4km Hydraulikrohre neu verlegt werden. Zudem brauchte es 30lfm neue Antriebsschränke – als altbewährter und verlässlicher Partner wurde für dieses spontane Großprojekt auch Kremsmüller ins Boot geholt. Alle Beteiligten waren bemüht, die Maschine ehestmöglich zum Laufen zu bringen. Aufgrund der quasi nicht vorhandenen Planungsphase eine Meisterleistung.

„Alle Materialbestellungen mussten so kurzfristig wie möglich geliefert werden, was auch gut klappte. Wir waren mit 60 Mann vor Ort und arbeiteten in Tag- und Nachtschicht, zeitgleich mit weiteren Lieferanten und Partnern. Die Koordination aller an der Reparatur Beteiligten durch unseren Kunden hat sicher einen wichtigen Beitrag für die rasche Abwicklung geleistet“, unterstreicht Abteilungsleiter Rudolf Raberger. Tatsächlich ging die abgebrannte Papiermaschine nach nur 80 Tagen wieder in Betrieb, doppelt so schnell wie ursprünglich geplant.

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Oktober 2016
„Bergsteigen“ im Namen der Industrie
„Bergsteigen“ im Namen der Industrie
Für eine Blitzschutzinstallation an zwei Reaktoren mussten zwei Monteure hoch hinaus – um genau zu sein auf bis zu 29 Meter Höhe
Beim Umbau einer Kläranlage in Pitten stand neben elektrotechnischen und mechanischen Maßnahmen auch die Montage eines Blitzschutzes auf dem Programm – nichts für schwache Nerven. 29 Meter hoch sind die beiden Reaktoren, die vor Blitzschlag geschützt werden sollten. Eine weitere Herausforderung neben der Höhe war auch die „Ex Zone 2“ an den Oberkanten der Reaktoren. Dementsprechend aufwändig gestaltete sich die Montage des Blitzschutzes. Spezielle Brandschutznormen mussten eingehalten werden. Bei einem Blitzschlag und möglicher explosiver Atmosphäre darf keine Explosion oder ein Brand entstehen. Die Überspannung muss gefahrlos in die Erde abgeleitet werden können. Für die Anbringung der hochspannungsfesten isolierten Ableitungen mussten zwei professionelle Industriekletterer eingesetzt werden. Denn weder Hubsteiger noch Hebebühne gelangen in diese luftigen Höhen.

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August 2016
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